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Naturnahes öffentliches Grün

In vielen Städten und Kommunen findet derzeit ein Umdenken statt.

Mehr und mehr wird die Thematik Stadtklima erforscht. Es stellt sich heraus, dass wir ein hohes Potenzial in unseren innerstädtischen Bereichen haben, das Klima positiv zu beeinflussen. Jede Grünfläche bindet CO² und stellt gleichermaßen eine unversiegelte Fläche dar.

Erfreulicherweise ist bereits zu sehen, dass Discounter-Ketten oder Tankstellen Blühstreifen anlegen, Wohnungsgesellschaften Bereiche mit Wildpflanzen und Totholzelementen schaffen oder gar Gärten gemeinsam mit den Bewohnern anlegen. Der Wunsch nach einer eigenen, kleinen Ernte oder nach einem Stück lebendigen Grün neben der Pflasterfläche wird bei den Menschen offensichtlich immer größer. Auch Städte und Kommunen selbst wagen sich nach und nach – im kleinen oder auch im großen Stil – grüne Lebensräume zu erschaffen, denen eine kurz geschorene Rasenfläche weichen darf.

Eine bunte grüne Fläche wird mittlerweile durchaus positiv wahrgenommen

Bunte grüne Flächen werden mittlerweile durchaus positiv wahrgenommen. Je mehr sie sich entwickelt, werden sie nach und nach auch als Beitrag zum Schutz der Umwelt erkannt. Aufklärungstafeln unterstützen das zusätzlich.

Leider ist häufig eine große Portion Skepsis bei den Verantwortlichen vorhanden, da gerade im innerstädtischen Bereich Vandalismus befürchtet wird. 

Der Versuch mit einer kleinen Fläche zu starten, die in der Anlage und Pflege übrigens nicht teuer sein muss, ist es jedoch sicher wert. So kann man mit Schotterflächen starten (hiermit ist keine Steinwüste gemeint, die eine versiegelte Folie als Unterbau hat, in der eine Konifere steht), die sehr gut geeignet sind, magere Standorte zu schaffen, auf denen gewöhnlich eine besonders hohe Artenvielfalt anzutreffen ist. Das kann bestenfalls ausschließlich mit Saatgut erfolgen, wenn es besonders günstig werden soll. Etwas Totholz ,dekorativ dazugelegt, erweitert die Fläche mit zusätzlichem Lebensraum.

In unseren Städten entwickelt sich somit mehr und mehr ein Lebensraum für Pflanzen und damit für Tiere, der in unserer offenen Landschaft eben vielfach verschwunden ist.